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Schlicht, einfach und doch sehr nutzbringend: der "Grand Régulateur"
28.11.2007 | 14.44 Uhr



Klar doch! Den "Grand Régulateur" gab's schon mal bei Chronoswiss. Das war 1994 und liegt somit in unserer schnelllebigen Zeit schon lange zurück. Zur Erinnerung nur so viel: Damals ließ Chronoswiss die Epoche der Uhr an der Kette wieder aufleben, denn es handelte sich um eine limitierte Taschenuhr, welche mit Hilfe eines zweiten Gehäuses und eines Bajonettverschlusses auch am Handgelenk getragen werden kann. Weil das Handaufzugskaliber C.1722 R der Rohwerkefabrik Minerva nur in begrenzter Stückzahl zur Verfügung stand, musste die damalige Edition "Grand Régulateur" strikt auf 300 Exemplare limitiert werden. Beim "Grand Régulateur" des Jahres 2006 liegen die Dinge etwas anders: Er soll ebenfalls an die Handaufzugs-Tradition knüpfen, welche bei Chronoswiss mit dem längst ausverkauften Ur-Regulateur von 1987 begann. Und er soll die Kollektion möglichst lange bereichern. Der Grund für das Comeback des "Grand Régulateur" liegt auf der Hand: Die Zeiten ändern sich und mit ihnen der Uhr-Geschmack. Damit soll nicht gesagt sein, dass der "Régulateur Automatique" an den gestalterischen Ansprüchen unserer Tage vorbei geht. Aber das Verlangen nach Größe wächst. Und dies betrifft auch den Régulateur. Weil Gerd-Rüdiger Lang die klare Auffassung vertritt, ästhetische Uhren und keine Luft zu verkaufen, sind dem Wachstum unter Verwendung des Automatikkalibers C.122 Grenzen gesetzt. Ein Mehr an Durchmesser würde die entsprechenden Gehäuse neben Uhrwerk mit jeder Menge des lebensnotwendigen Gases füllen. Außerdem würde die Zifferblatt-Ästhetik gewaltig leiden, weil die Stunden- und Sekundenskala relativ weit ins Zentrum wanderten. Das Gehäuse des "Grand Régulateur" im typischen Chronoswiss-Stil misst 44 Millimeter. Dreht "Mann" seine verglaste Rückseite nach vorn, wird er das 16 1/2-linige Handaufzugswerk C.673 mit einem Durchmesser von rund 36,6 Millimetern entdecken. Kenner werden aber auch feststellen, dass die Basis von ETA stammt und dort 6498-1 heißt. Um den "Grand Régulateur" beseelen zu können und zu dürfen, muss dieses bewährte Handaufzugswerk jedoch einiges über sich ergehen lassen. Das beginnt bei der Verlegung des Stundenrades aus dem Zentrum in Richtung "12", setzt sich fort bei der Ergänzung einer Unruhstopp-Vorrichtung sowie der Montage einer eleganten Schwanenhals-Feinregulierung und endet in einer sorgfältigen Feinbearbeitung.




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